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Beratung zur Dachsanierung | VELUX Magazin

Möglichkeiten zur Förderung der Dachsanierung

Möglichkeiten zur Förderung der Dachsanierung

Die Sanierung des Dachs ist ohne Frage eine kostspielige Angelegenheit. Doch dank einer Reihe interessanter Förderprogramme haben deutsche Eigenheimbesitzer gute Karten, zumindest einen Teil der Sanierungskosten zu sparen. Welche Förderungen für Ihre Dachsanierung zur Verfügung stehen und welche Sanierungsmaßnahmen förderfähig sind, erfahren Sie hier im Förderratgeber.

Förderfähige Dachsanierungs-Maßnahmen

Modernisierungsarbeiten am Dach sind zwar aufwendig, tragen aber maßgeblich zur Verbesserung der Energiebilanz Ihres Eigenheims bei. Entsprechend teuer sind solche Sanierungsmaßnahmen auch. Staatliche Förderungen für Sanierungsmaßnahmen am Dach kommen generell immer dann in Frage für Sie, wenn folgende Arbeiten vorgenommen werden:

  • Modernisierung der Wärmedämmung
  • Erneuerung der Dacheindeckung und -dämmung
  • Austausch oder Einbau von modernen Dachfenstern
  • PV-Anlageninstallation oder Integration einer Solarthermieanlage
  • Alle Arbeiten, die zur Erreichung des Effizienzhaus-Standards beitragen

Einhaltung des U-Wertes

Trägt die Dachsanierung zur Einsparung von Heizenergie bei und somit zum schonenden Umgang mit Energieressourcen, haben Sie bereits gute Chancen einen Zuschuss zur Dachsanierung zu erhalten. Wie effizient beispielsweise eine Aufsparrendämmung ist, hängt von dem durch die Sanierung erreichten U-Wert ab. Bei einer Flachdachsanierung beispielsweise muss nach der Dämmung ein U-Wert von 0,14 erreicht werden, damit die Maßnahme förderfähig ist. Die Installation einer Photovoltaikanlage auf Ihrem Dach ist im Zusammenhang der Förderung der Dachsanierung nur bedingt möglich.

Förderprogramme für eine Dachsanierung

Bei der Förderung für eine Dachsanierung haben Sie die Wahl zwischen staatlichen oder regionalen Institutionen.

KfW – die Kreditanstalt für Wiederaufbau:

Sie bietet Ihnen einen zinsgünstigen Kredit (Programm 152) oder einen Zuschuss (Programm 430) für etwaige Einzelaufwendungen am Dach. Mit dieser Förderung der Dachsanierung können Sie ein komplettes Maßnahmenpaket durchführen und die Dachdämmung mit dem Einbau neuer Dachfenster und der Erneuerung Ihrer Heizungsanlage verbinden. Der Zuschuss der KfW für Ihre Dachsanierung gilt auch für etwaige Planungs-, Beratungs- und Baubegleitungskosten. Wenn Sie also einen Energieberater helfend heranziehen, der ein Sanierungskonzept für Ihre Dacheindeckung oder Modernisierung der Wärmedämmung entwirft, können die entstehenden Kosten für die energetische Beratung bezuschusst werden.

Zuschusshöhe KfW: Für das „Energieeffiziente Sanieren“ vergibt die KfW Darlehen von bis zu 100.000 Euro zu einem jährlichen Zinssatz von 0,75 %. Das Besondere an dem Kredit ist der einmalige Tilgungszuschuss von bis zu 27.500 Euro.

Dachsanierungen mit KfW-Zuschuss 430 werden mit bis zu 30.000 Euro gefördert. Bei dem beliebten Investitionszuschuss der KfW werden Einzelmaßnahmen mit 10 % der Kosten gefördert und Maßnahmenpakete, die den Effizienzhaus-Standard zum Ziel haben, mit bis zu 30 % der Kosten.

BAFA – das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle:

Das Amt vergibt Zuschüsse für alle energetischen Sanierungsarbeiten und finanziert die Inanspruchnahme eines Energieberaters. Im Speziellen Dacharbeiten sind hier leider nicht inbegriffen. Möchten Sie im Zuge einer Dachsanierung jedoch eine Photovoltaikanlage anbringen, lohnt es sich diesen Zuschuss mit der Förderung der KfW zu kombinieren.

Zuschusshöhe BAFA: Von der BAFA erwartet Sie eine Förderung von bis zu 20.000 Euro. Der Mindestförderungssatz liegt hier bei 1.500 Euro. Den Zuschuss der BAFA müssen Sie nicht zurückzahlen.

Panorama mit Mann im Sessel | VELUX Magazin

Regionale Zusatzprogramme:

Viele regionale Förderprogramme unterstützen Eigenheimbesitzer bei Modernisierungsmaßnahmen. Zusätzlich zu den staatlichen Förderungen zur Dachsanierung können Sie sich an einen örtlichen Energieberater oder das Rathaus ihrer Stadt wenden. Hier erfahren Sie alles über die Bedingungen und mögliche Zuschüsse.

Förderbedingungen

Wichtig ist, dass egal für welche Förderung Sie sich letztendlich entscheiden, der Antrag noch vor Beginn der Sanierung eingereicht wurde. Bei den KfW-Programmen sogar spätestens sechs Monate vor Baubeginn. Eine rückwirkende Bezuschussung ist nicht möglich. Außerdem setzt die KfW die vorangegangene Beratung eines zertifizierten Energieberaters voraus. Unabdingbare Voraussetzung für eine Förderung Ihrer Dachsanierung ist auch, dass eine Dachdämmung vorgenommen wird. Diese Vorgabe betrifft auch Neubauten. Grundsätzliche Bedingung ist die Einhaltung der technischen Mindestanforderungen - von jeder Einzelmaßnahme.

Förderung für Dachfenster

Der Austausch alter Dachfenster im Rahmen von Sanierungsmaßnahmen des Daches wird auch gefördert. Für Maßnahmenpakete, die dazu beitragen, die Energiebilanz Ihres Hauses zu verbessern, können Sie zinsgünstige Kredite oder Zuschüsse beantragen. Investitionszuschüsse für neue Fenster oder Kredite für diese bietet unter anderem die KfW an. Mit Programm 430 werden zum Beispiel auch 10 % der Kosten für die Anschaffung neuer Fenster mit 3-Fach-Verglasung bezuschusst. Förderprogramm 455 gewährt einen Investitionszuschuss für die Automatisierungsnachrüstung bestehender Fenster. Das Programm 159 „Altersgerecht Umbauen“ gibt Kredite für solche Automatisierungsnachrüstungen an Dachfenstern.

Anträge stellen für Förderungen und Zuschüsse

Idealerweise stellen Sie ihren Antrag auf Förderung der Dachsanierung direkt beim Energieberater. Dieser kann die Antragstellung nochmals überprüfen und mit Ihnen gemeinsam besprechen. Alle Antragsformulare finden Sie auch online, im KfW-Zuschussportal. Sobald die KfW Ihren Antrag geprüft hat, erhalten Sie in kürzester Zeit Rückmeldung. Wird Ihrem Antrag stattgegeben, können Sie sofort mit den Sanierungsmaßnahmen beginnen. Beim Förderantrag an die BAFA bezüglich Solarthermieanlagen, besteht die Möglichkeit diesen online auszufüllen.

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